Agenda

Föderalismus 2048

Kommende Veranstaltungen

29. Oktober, 18:30: Volk vs. Stände: Ist das Gleichgewicht gewahrt?

In einer Demokratie gilt der Grundsatz, dass jede Stimme gleich viel zählt. Doch in der Schweiz ist das nicht immer so. Bei bestimmten Vorlagen hat die Stimme einer Urnerin rechnerisch rund 35-mal mehr Gewicht als jene eines Zürchers.

Der Grund liegt in einem besonderen Merkmal des Schweizer Föderalismus: dem Zusammenspiel von Volk und Kantonen. Das Ständemehr verlangt, dass bei Verfassungsänderungen oder dem Beitritt zu internationalen Organisationen, also besonders wichtigen Abstimmungen, nicht nur die Mehrheit der Stimmenden, sondern auch die Mehrheit der Kantone zustimmen muss.

Eine Diskussion mit Adrian Vatter (Professor für Schweizer Politik, Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern) und Katja Christ (Nationalrätin Basel-Stadt), moderiert von Jacqueline Büchi (Leiterin Ressort Reportagen & Storytelling bei Tamedia).

9. November 2026, 18:15: Föderalismus weiterdenken – Sechs Ideen für die Schweiz von morgen

Föderalismus ist ein wichtiger Teil der Schweizer Demokratie und Identität. Doch wie gut ist unser föderales System für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet? In welchen Bereichen braucht es neue Ideen und Ansätze? Und wo kann auf Bewährtes gesetzt werden?  

Auf dem Panel diskutieren: Rainer Lüscher, Präsident der NHG Schweiz, Regierungsrat Markus Dieth, Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), mit sechs Autorinnen und Autoren, die sich mit konkreten Herausforderungen und möglichen Reformansätzen für unser föderales System auseinandersetzen.

Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Neuen Helvetischen Gesellschaft Schweiz NHG

10. November 2026, 18:15: Föderalismus in der Schweiz und anderswo – zum Beispiel Kanada

Etwa 25 Länder der Welt sind seit längerem oder aufgrund neuerer Forderungen nach Selbstbestimmung und stärkere Unabhängigkeit föderal aufgebaut. Zum Beispiel Kanada. Der kanadische und der schweizerische Föderalismus haben unterschiedliche Ursprünge. Wie beeinflussen diese Ursprünge den Föderalismus? Was sind die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede? Was sind die Gründe für die Abspaltungsbewegungen in Alberta und Quebec? Wie beeinflusst die aktuelle US-Politik die föderale Praxis in Kanada?

Auf dem Panel diskutieren Johanne Poirier (McGill University, Montreal) und Sean Müller (Universität Bern). 

Die Veranstaltung findet auf Französisch und Englisch statt (ohne Übersetzung) und ist kostenlos.

24. November 2026, 18:00: Insel Utopia – Föderalismus spielerisch erleben

Die Insel Utopia steht vor einer Entscheidung: Wie soll das Zusammenleben künftig geregelt werden? Wer bestimmt was? In diesem Workshop schlüpfen die Teilnehmenden in Rollen, vertreten Interessen und gestalten gemeinsam eine neue demokratische Ordnung. So wird Föderalismus spielerisch erfahrbar – mit besonderem Fokus auf demokratische Grundwerte. Der Workshop ist ein Angebot der Demokrative - Initiative für politische Bildung. 

 

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